FNP

Flächennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan Münchberg

Münchberg ist die größte Stadt im Landkreis Hof und ehemals ein Zentrum der Textilindustrie. Die neue Konkurrenzsituation mit Kommunen der benachbarten Bundesländer und der Verlagerung der Textilindustrie nach der Wende bedeutete für Münchberg sich mit wirtschaftlichen und demographischen Veränderungen auch auf Ebene der Flächennutzungsplanung auseinanderzusetzen.
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Projektfakten

Auftraggeber: Stadt Münchberg Planungspartner: H. P. Gauff Ingenieure GmbH & Co. KG, Nürnberg Fläche: 6.800 ha Einwohner: 11.000 Zeitraum: 2009 - 2015  

Projektbeschreibung

Der Flächennutzungsplan und Landschaftsplan hatten die Aufgabe, das planerische Überangebot an Bauflächen zu identifizieren.  Rücknahmen von Bauflächen in städtebaulich schwierigen, ländlichen oder landschaftlich empfindlichen Lagen stellen eine Möglichkeit dar, die Innenentwicklung, und damit das Leben in der Kernstadt, zu befördern. Für die Ortsteile bedeutete dies eine Konsolidierung des baulichen Bestandes und eine Rückbesinnung auf die landschaftlichen Qualitäten, die das „Tor zum nördlichen Fichtelgebirge“ ausmachen. Dies sind  die untrennbar mit der Landschaft verbundene historische Siedlungsform des Rundangerdorfs, sowie die Kulturlandschaft der radial verlaufenden Streifenfluren, die sich vielfach noch deutlich abzeichnet. Für die Kernstadt bedeutete dies Verzicht auf große Baulandreserven an der Peripherie zugunsten der Entwicklung zentrumsnaher Potentiale aus der ehemaligen Textilindustrie und des Geländes des ehemaligen Güterbahnhofs. Gleichzeitig wird die durch Münchberg verlaufende Pulschnitz zu einem tragenden Baustein des Freiraumnetzes. Leitbild Das Leitbild bildet den zentralen Baustein des Flächennutzungsplans mit Landschaftsplan und zeigt die grundlegenden Ziele und Leitvorstellungen für die Stadt Münchberg auf. Da die vorbereitende Bauleitplanung als fortlaufender Prozess begriffen wird, werden die Zielvorstellungen bewusst abstrakt und programmatisch gehalten. Das Leitbild bewegt sich in dem Spannungsfeld ein eindrückliches, memorables Bild nach außen zu entfalten und gleichzeitig eine fachlich fundierte Entwicklungsrichtung vorzugeben. Dabei ist es gegründet auf die örtlichen Verhältnisse. Das Leitbild macht Zielaussagen:
  • zu den räumlichen Zielen der Ortsentwicklung
  • zu den funktionalen Zielen der Ortsentwicklung
  • zu den Zielen der Landschaftsentwicklung
  • zu den Zielen der Kulturlandschaftsentwicklung

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