St. Markus Erlangen WGF

Gemeindezentrum St. Markus, Erlangen

Projektfakten

Bauherr: Kirchengemeindeamt Erlangen, Fichtestr. 1, 91054 Erlangen

Fläche: 3.000 m²

Baukosten: 440.000 Euro

Zeitraum: 2014 – 2017

Leistungsphasen: § 39 Lph 1-9

Hochbau: Architekten Rößner + Waldmann, Erlangen

 

Einweihung – Gemeindehaus St. Markus in Erlangen

Neubau Kita mit Umbau und Erweiterung Löhehaus

Das 1951 gebaute Löhehaus der ev. Kirche St. Markus in Erlangen beinhaltet einen Kindergarten, einen Hort, verschiedene Gemeindefunktionen, sowie Pfarramt und einzelne Wohnungen.

Im Zuge des Umbaus 2015-2018 wurden die Gemeinderäume und der Saal erweitert, sowie eine Kinderkrippe hinzugefügt. Im Zuge der Neuaufteilung sollten auch die Freiräume neugeordnet und den Nutzungen entsprechend strukturiert und gestaltet werden.

 

Projektbeschreibung

Da für die Bereiche Jugend (Innenhof nördlich des Kita-Neubaus) und Kinder (innerhalb des dreiseitigen Gebäudeensembles sowie südlich des neuen Gemeindesaales) ein sehr hoher Nutzungsdruck besteht und die Altersgruppen von Klein- bis Hortkindern reichen, soll eine räumliche Trennung der Ballspiel- und Sportflächen von den intensiv, jedoch ruhiger bespielten Kletter-, Wasser- und Sandspielbereichen erfolgen. So wird der Hof südlich des Hortgebäudes mit einem Bolz- und einem Streetballplatz ausgestattet, während sich im Hof südlich des Kita-Neubaus die kleinteiligere Spiellandschaft befindet.

Direkt dem Gruppenraum vorgelagert, entsteht der beschattete Außenbereich für die Kleinsten. Dieser ist von einer niedrigen Hecke mit Zaun umfriedet und stellt einen geschützten Spielbereich dar. Über die Holzterrasse gelangt man auf zwei Rasenflächen oder zu dem Sandkasten mit Wasserspiel. Das Gartentor ermöglicht über eine Treppe den direkten Zugang zum großen Spielbereich. Hier befindet sich der Wasserspielplatz mit Sand-, Kiesel, und Kiesbecken sowie Weidenkletterlabyrinth.

Damit beide Eingänge des sanierten Löhehauses barrierefrei zugänglich sind, muss das Gelände nach Süden hin angehoben werden, wodurch auch die Neugestaltung des Kirchparks und des Kirchplatzes erforderlich wird.

Den Hauptanteil der Fläche bildet eine große Wiese, die bei kirchlichen Veranstaltungen für Festzelte oder Bestuhlung genutzt werden kann. Der Baumbestand wird erhalten. Der Kirchplatz wird erweitert und als baumüberstandenes Karree strukturiert. Der Bestandsbrunnen wird durch die Neuordnung zum Mittelpunkt der Anlage.

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