Weinzierl-Gelände

Projektfakten

Auftraggeber: Stadt Ingolstadt

Fläche: ca. 12 ha

Zeitraum: 2021 – 2023

 

Das Weinzierl-Gelände liegt an der Donaustaustufe südwestlich der Altstadt von Ingolstadt. Das ehemalige Gewerbeareal ist teilweise brachgefallen und soll nun nachhaltig zu einer attraktiven, naturnahen Freizeit- und Erholungsfläche für die Stadtbevölkerung entwickelt werden.

Das städtebauliche Entwicklungskonzept stellt die Grundlage für die Bewerbung der Stadt Ingolstadt zur Aufnahme in die Städtebauförderung dar und zeigt mögliche Entwicklungsstufen auf.

 

Trotz bestehender Restriktionen im Hochwasserschutz hat das Weinzierl-Gelände aufgrund seiner Lage und Größe hohes Potential als zukünftige Fläche für Erholung und Freizeit, als klimatischer Entlastungsraum und zum Biotopverbund. Um dieses Potential möglichst vollständig auszuschöpfen wurden im Rahmen des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes unterschiedliche Bausteine erarbeitet, intensiv diskutiert und geprüft und in einem städtebaulichen und freiraumplanerischen Strukturkonzept zusammengeführt. Dabei wurden drei Varianten der zukünftigen Entwicklung erarbeitet. Die Varianten unterscheiden sich vor allem in ihrem Fokus der Nutzung. Während bei der einen Variante die Freizeitnutzung im Vordergrund steht, legt eine andere Variante den Fokus auf eine stärkere naturnahe Entwicklung. Die dritte greift Elemente und Bausteine aus beiden Varianten auf.

 

Aktuell stellt das Gelände aufgrund der geringen Zugänglichkeit ein fehlendes „Puzzleteil“ im Freiraumsystem der Stadt Ingolstadt dar. Durch die Entwicklung zu einem multifunktionalen Freiraum fügt sich das Weinzierl-Gelände zukünftig in das Gesamtsystem ein und ergänzt dieses maßgeblich. Das städtebauliche Entwicklungskonzept stellt ein flexibles Gerüst für die Entwicklung des Weinzierl-Geländes in eine naturnahe Freizeit- und Erholungsfläche dar. Es eröffnet eine langfristige Gesamtperspektive, setzt aber auch den Rahmen für zeitnahe Entwicklungen.

Aufgrund der Eigentumsverhältnisse und bestehender Nutzungen kann das Gelände nur in zeitlichen Abschnitten entwickelt werden. Das Strukturkonzept ist so aufgebaut, dass individuell und flexibel auf zukünftige Bedarfe und Chancen reagiert werden kann. Zeitnah sind positive Veränderung auf einem Teil des Geländes zu erreichen.

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