Integriertes ländliches Entwicklungskonzept Streutalallianz

Projektfakten

Auftraggeber: Kommunale Allianz (11 Kommunen)
Gemeinde Bastheim | Stadt Fladungen | Gemeinde Hausen | Gemeinde Hendungen | Stadt Mellrichstadt | Gemeinde Nordheim v. d. Rhön | Gemeinde Oberstreu | Stadt Ostheim v. d. Rhön | Gemeinde Sondheim v. d. Rhön | Gemeinde Stockheim | Gemeinde Willmars

Planungspartner: SCHIRMER Architekten + Stadtplaner GmbH, Würzburg

Fläche: 325 km²

Zeitraum 2015 – 2018

Homepage Streutalallianz

 

Mit dem Zusammenschluss der elf Kommunen und der Erstellung eines Integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes als gemeinsamer Handlungsrahmen, sollte die Gründung einer formellen Allianz „Streutal“ vorbereitet, und die Handlungsfähigkeit der Kommunen verbessert werden.

Das ILEK betrachtet die Allianz auf unter-schiedlichen Ebenen: Die Einbettung der Allianz in die Region; die Beziehungen der elf Kommunen untereinander; die allen gemeinsamen Probleme aber auch die Stärken, Qualitäten und Besonderheiten die durch die Kommunen jeweils in die Allianz eingebracht werden können.

Der ILEK-Prozess bedeutet eine intensive Auseinandersetzung der politisch Verantwortlichen mit den spezifischen, brennenden Fragestellungen und die Einigung auf ein gemeinsames Vorgehen in Form eines Entwicklungsleitbildes und von Projekten.

 

Die Rahmenbedingungen für die Entwicklung kleinerer Städte und Gemeinden im ländlichen Raum haben sich in den letzten Jahren erheblich geändert. Dieser Wandel wird sich in den kommenden Jahren weiter fortsetzen:

  • Der Strukturwandel in der Landwirtschaft.
  • Die Auswirkungen der demografischen Entwicklung, die schon lange im Alltag der Kommunen angekommen sind.
  • Die Abwanderungstendenzen der Jugend, die es nach der Schulausbildung zuerst zum Studium und dann zum neuen Arbeitsplatz zieht.
  • Ein zunehmender Leerstand in den Alt-Orten und der zunehmende Fachkräftemangel, vor allem im Handwerk.

Sowohl bei der Analyse des Ist-Zu-standes, als auch bei der Suche nach Lösungsansätzen fanden Veranstaltungen mit den Bürgern statt, aber auch viele Runden mit Experten, die die Probleme der Kommunen in übergeordnete Zusammenhänge und Trends einbetten und über Erfahrungen berichten konnten: ÖPNV, Wirtschaft, medizinische Versorgung, Kernwege- und Gewäs-serentwicklung, Jugend, Wohnen und Innenentwicklung, Kultur und Identität, Regionalprodukte.

Neben dem Schaffen eines breiten Problembewusstseins bei allen Handelnden konnten hierdurch individuelle Lösungen für die spezifischen Fragestellungen der Allianz entwickelt werden, die über das hinausreichen, was im Rahmen eines ILEK-Prozesses üblich ist.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

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