Residenzgarten, Hilpoltstein

Residenzgarten, Hilpoltstein

Die Stadt Hilpoltstein saniert und ergänzt das ehemalige Amtsgericht der Residenz Hilpoltstein. Das Amt für Kultur und Tourismus sowie die Stadtbücherei werden als neue Nutzer einziehen. Der Umbau schuf die Chance im Altstadtgebiet einen öffentlichen Raum mit einzigartigem Charakter zu schaffen. Gleichzeitig wurde auch die Erneuerung des Altstadtkernes fortgesetzt und unter anderem die angrenzende Johann-Friedrich-Straße neu gestaltet. Mit der Sanierung des im städtischen Besitz befindlichen Teils des Residenzensembles erhält der Residenzhof  eine neue Gewichtung. Die Rückseitigkeit und Zergliederung wird beseitigt. Ein zusammenhängender grüner Hof für Veranstaltungen, Verweilen und Kontemplation entsteht, der abends durch indirekte Lichtmittel stimmungsvoll illuminiert wird.
Residenzgarten, Hilpoltstein

Projektfakten

Auftraggeber: Stadt Hilpoltstein / Staatliches Bauamt Nürnberg Bauherr:  Stadt Hilpoltstein, Marktstraße 1, 91161 Hiltpoltstein Fläche: 1.600 m² Baukosten: 0,5 Mio. Euro Zeitraum: 2010 – 2012 / 2013 - 2015 Leistungsphasen: § 39 Lph 1-9 / § 39 Lph 2-8 www.nordbayern.de

Projektbeschreibung

Die Mauerlinie zur Johann-Friedrich-Straße wird um ca. 3 m zurückgesetzt, die räumliche Fassung des Hofes wird durch eine Sockelmauer mit überstelltem Baumkranz erzeugt. Der Hofcharakter bleibt erhalten, die Belichtung von Straßenraum und gegenüberliegenden Gebäuden verbessert, eventuelle Angsträume reduziert. Neben der Vergrößerung des zu engen Straßenraumes wird das neue Treppenhaus optisch in die Schnittstelle zwischen Straße und Hoffläche geschoben und in seiner Wahrnehmbarkeit als neuer Eingang hervorgehoben. Die Flächen im Nordosten des Hofes, die im Besitz des Finanzamtes verbleiben, werden durch eine niedrige Hecke zu einem multifunktionalen Rasenkarree hin gefasst und so die anliegenden Stellplätze „versteckt“, ohne die Tiefe des Hofes mit der Raumkante der Fassade des sog. „alten Rentenamtes“ zu überlagern. Die Zugänglichkeit auf den Residenzhof wird durch breite Fugen in der neuen Mauer mit Treppen und Rampen geschaffen, die den Höhenunterschied von ca. 1 m geschickt bewältigen. Raum für Festlichkeiten und Veranstaltungen bietet der südliche Bereich. Bänderungen in der Rasenfläche ermöglichen eine weiterführende Bestuhlung auch bei größeren Veranstaltungen. Als Ruhe- und Aufenthaltsfläche bietet das Baumdach Bänke, welche zur Rasenfläche hin von Pflanzungen gesäumt werden.

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