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Regionalpark Pegnitz • Rednitz • Regnitz

Regionalparks oder Landschaftsparks organisieren in verdichteten Stadtregionen eine Freiraumentwicklung, welche den Belangen der Naherholung, der Raumgestaltung und dem Erhalt des Kulturerbes dient. Sie entwickeln eine urbane Landschaft für die regionale Bevölkerung, schaffen Identität und sind ein positiver Standortfaktor. Die beteiligten Gebietskörperschaften verständigen sich nach dem Prinzip des Mitmachens auf ein gemeinsames Konzept. Bestehende Nutzungen der Land-, Forst- und Wasserwirtschaft stehen nicht in Konkurrenz zum Regionalpark, sie bilden vielmehr die Grundlage für ein reiches Kulturlandschaftserlebnis. [Flyer] Für den „Regionalpark Pegnitz • Rednitz • Regnitz“ hat sich ein gleichnamiger Förderverein gegründet, der sich zum Ziel gesetzt hat, die genannten Ziele für die größte nordbayerische Stadtlandschaft umzusetzen.
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Projektfakten

Förderverein „Regionalpark Pegnitz • Rednitz • Regnitz“ e.V. Vorsitzender: Dr. Siegfried Balleis Stellvertreter: Prof. Gerd Aufmkolk Kassier: Frank Weyherter Schriftführer: Josef Weber Kontakt: WGF Beraten Prof. Gerd Aufmkolk Vordere Cramergasse 11 90478 Nürnberg

Der Verein hat ein grobgefasstes Modell im Sinne einer Vision entwickelt, diese mit einer Stoffsammlung und der Identifizierung von Handlungsfeldern verdichtet und in verschiedenen politischen Gremien und interessierten Kreisen kommuniziert. Er sucht die Kooperation mit den auf diesem Gebiet tätigen Naherholungsvereinen und weiteren Institutionen. [Stoffsammlung] Aus der Typologie der den fränkischen Verdichtungsraum prägenden Landschaft abgeleitet, ergeben sich vier Handlungsfelder, die sich wie folgt charakterisieren lassen:
  • Das Flusssystem von Rednitz und Regnitz und die Tal-Auen mit ihren seitlichen Zuläufen im Westen und Osten, vor allem der Pegnitz, bilden das Grundgerüst des Regionalparks. Ergänzt werden sie durch die Wasserstraßen des alten Ludwig-Donau-Main- und des neuen Main-Donau-Kanals, den neuen Seen des Wasserüberleitungsprojektes im Süden, das Karpfenweihergebiet im Norden sowie zahlreiche Quellen und Badeweiher. (Bild: Täler und Gewässer)
  • Die großen Reichswälder umschließen den städtischen Ballungsraum weitläufig im Osten. Kennzeichnend sind trotz Stadtnähe unzerschnittene Landschaften, verschiedene Waldbilder, Bodenaufschlüsse und Rhätschluchten. (Bild: Wälder)
  • In einer ausgewogenen, im Wesentlichen kleinbäuerlich bestimmten und stark gegliederten Kulturlandschaft  sind in besonderem Maße die Sonderkulturen Hopfen, Süßkirschen, Gemüse, Tabak, Obst, Karpfen bestimmend. Dies prägt die dazu gehörenden Städte und Dörfer mit ihrem reichen kulturellen Erbe und ihren gastronomischen Angeboten. (Bild: Landwirtschaftliche Bodennutzung, Sonderkulturen und Orte)
  • Im Osten des Regionalparks erlaubt die markante Stufe der Albtrauf und der Zeugenberge Hetzles und Ehrenbürg weite Blicke über das Vorland und das Erlebnis eines besonders kleinräumig gegliederten Mosaiks aus Felsen, Trockenrasen, Obstbäumen, Feldhecken und markanten Einzelbäumen. (Bild: Juratrauf und Zeugenberge)
Ziel ist es, aus dieser weitgespannten Typologie konkrete Projekte zu generieren, die das bewusste Erlebnis der charakteristischen Landschaften ermöglichen. Dazu gehört auch die Geschichte und so hat der Verein ein Projekt auf den Weg gebracht, welches im Bereich der drei Städte Zirndorf, Oberasbach und Stein an ein besonderes Ereignis erinnern soll: Wallensteins Lager aus dem Jahr 1632. [Broschüre Wallensteinweg]

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